5g Tafel

Essen, wo es hingehört -.

die 5g zu Besuch bei der Marktheidenfelder Tafel

 

 

Am Martinstag, den 8. November 2018 besuchten wir, die 5g gemeinsam mit unserer Lehrerin Tanja Simon, die Marktheidenfelder Tafel.

Und wir standen nicht mit leeren Händen da, im Gegenteil: gemeinsam schleppten wir übervolle Einkaufstüten, bis zum Platzen gefüllt mit Lebensmittelspenden von Zuhause in die Friedensstraße 42.

Doch was sind „die Tafeln“ überhaupt und weshalb war die Freude dort über unsere „Mitbringsel“ so groß?

 

Auf der Homepage der Marktheidenfelder Tafel findet sich dazu folgende Erklärung:

„Die Idee, die hinter den Tafeln steckt, ist bestechend einfach: Auf der einen Seite gibt es Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, aber qualitativ noch einwandfrei sind – beispielsweise aus Überproduktionen, zu großen Lagerbeständen und bei Sortimentswechsel, aber auch Brot und Brötchen vom Vortag, Lebensmittel kurz vor Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums, falsch abgefüllte oder verpackte Ware, saisonale Produkte am Ende der Saison etc. Auf der anderen Seite gibt es auch in einem Land wie Deutschland viele Bedürftige, die diese Lebensmittel gebrauchen können: vor allem Arbeitslose, Alleinerziehende, Geringverdiener, kinderreiche Familien und Rentner. Die ehrenamtlichen Helfer der Tafeln bemühen sich hier um einen Ausgleich: Sie sammeln diese „überschüssigen“ Lebensmittel und geben sie an Bedürftige weiter – unentgeltlich oder zu einem symbolischen Betrag. Die Tafeln helfen so wirtschaftlich benachteiligten Menschen, eine schwierige Zeit zu überbrücken und geben ihnen dadurch Motivation für die Zukunft – und verhindern gleichzeitig, dass wertvolle Lebensmittel im Müll landen.“

Damit man bei der Tafel Lebensmittel bekommen kann, muss man zuvor bei der Stadtverwaltung einen Berechtigungsschein beantragen, das heißt, man muss nachweisen, dass man unter dem Existenzminimum lebt. In Marktheidenfeld ernährt die Tafel ungefähr 200 Familien, davon über 80 Kinder.

 

Aber die Tafel kann nur verteilen, was sie von den Geschäften oder an privaten Lebensmittelspenden bekommt. Darum war die Freude bei Frau Elli Liebler und ihrer Mitarbeiterin umso größer, als wir unsere Tüten auf dem Tisch entleerten. „Das können  wir gleich am Samstag verteilen, wunderbar“, schwärmte sie.

Die Führung durch die Räume der Tafel war für uns alle sehr beeindruckend und hat uns den Blick geöffnet, wie schnell bei uns abgelaufene Lebensmittel weggeworfen werden und wie viele Menschen davon noch leben können.

 

Wer mehr erfahren will, klickt einfach mal rein unter : www.marktheidenfelder-tafel.de